Chronologie

1978

Seit 1978 wird in Groß Machnow Landwirtschaft in genossenschaftlicher Kooperation betrieben.

In der ehemaligen LPG Pflanzenproduktion Großmachnow unter Leitung von Hans-Joachim Kölling als Vorsitzenden bewirtschafteten zuletzt 244 Beschäftigte 4.400 ha landwirtschaftliche Nutzfläche.

 

Neben der Produktion von Getreide, Raps, Lupinen und Futter für ca. 1.200 Großvieheinheiten der ortsansässigen Milch- und Mastbetriebe war die Speisekartoffelproduktion auf bis zu 650 ha wichtigster Betriebszweig.  Baubrigade, Meliorationsabteilung, Werkstattbereich und Schafproduktion gehörten ebenso zum Betrieb wie eine eigene Sektion Reitsport sowie Wohnungsverwaltung und kommunaler Wegebau.

 

1989

Mit der Wende entfielen die rechtlichen Grundlagen für die ehemaligen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften; eine Neuorientierung war erforderlich.

 

1991

So wurde im November 1991 die Agrargenossenschaft Groß Machnow in Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft gegründet; ein Betrieb, der seinen Mitgliedern gehört und überwiegend auf Pachtland wirtschaftet. Vorstand und Aufsichtsrat wurden in demokratischer Wahl neu besetzt und leiten seit dem die Geschäfte des Betriebes. Die offizielle Registrierung der Genossenschaft erfolgte 1992.

 

1992

Übernahme der Schweineproduktion 1992 in Klein Kienitz.

 

1995

Mit der Anschaffung einer Mutterkuhherde im Jahr 1995 wurde die ursprüngliche Spezialisierung aufgegeben und eine gesunde Produktionsvielfalt geschaffen, welche die Bewirtschaftung aller Ressourcen der Region ermöglicht.

 

Direktvermarktung von Rindfleisch nach dem Bestellsystem und der Verkauf ab Hof von frischen Speisekartoffeln und Futtermitteln sorgen für einen ständigen Kundenkontakt.

 

1997

Seit 1997 wird die Mutterkuhhaltung in der Land & Tier Agrar GmbH betrieben, einem Unternehmen mit Beteiligung der Agrargenossenschaft.

 

1999

Mit der Inbetriebnahme eines neuen Sauenstalls mit 600 Plätzen im Februar 1999 wurde die Grundlage geschaffen, um diesen Betriebszweig auch langfristig effektiv weiterführen zu können. Landschaftspflege, Arbeiten im Vertragsnaturschutz und extensive Grünlandbewirtschaftung mit robusten Freilandrindern tragen zum Erhalt unserer sensiblen Standorte und von bedrohten Arten in Flora und Fauna bei.

 

2007

Inbetriebnahme der Biogasanlage zur Eigennutzung der Wärme im Schweinestall, Wärmeversorgung benachbarter Unternehmen und Stromeinspeisung.

 

2013

Mit Planfeststellungsbeschluss zur Kompensationsmaßnahme Zülowniederung als Ausgleich und Ersatzmaßnahmen für den Ausbau des Flughafens Schönefeld zum Großflughafen BER wird die Agrargenossenschaft Hauptumsetzer der großflächigen betriebsintegrierten Maßnahmen in der Zülowniederung. Seit 2013 wurden knapp 1000 ha Grün- und Ackerland stufenweise extensiviert und dienen dem Artenschutz und Biotopverbund in der Niederung.

 

2014

Im Oktober 2014 erfolgte die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Technikhalle. Der gewonnene Strom dient dem Eigenverbrauch. Überschüsse werden ins öffentliche Netz eingespeist.

 

2017

Die Agrargenossenschaft feiert ihr 25. Betriebsjubiläum. Im Zusammenhang mit der Brandenburger Landpartie fand im Juni ein großes Hoffest statt.